Start-up BW Young Talents an der Freien Evangelischen Schule
09. Juli 2026
Heute haben unsere Klassen 9a und 9b im Rahmen des Projekts „Start-up BW Young Talents: Entrepreneurship Education als Investition in die Zukunft" ihre eigenen Geschäftsideen in packenden Elevator-Pitches vorgestellt – und dabei bewiesen, wie viel Kreativität, Mut und unternehmerisches Denken in ihnen steckt.
Der Tag begann mit einer Überraschung: Statt in ihren gewohnten Klassenverbänden zu bleiben, wurden die Jugendlichen spielerisch neu gemischt. Beim gemeinsamen Bau eines Spaghetti-Turms fanden sich die Schülerinnen und Schüler aus 9a und 9b in neuen Teams zusammen, mussten sich schnell organisieren, Ideen einbringen und gemeinsam anpacken. So entstanden bunt gemischte Gruppen für den weiteren Tagesverlauf – und schon nach wenigen Minuten war die anfängliche Zurückhaltung einem Team-Ehrgeiz gewichen.
Danach ging es dann richtig los: Angeleitet und begleitet von engagierten Betreuerinnen entwickelten die Teams eigene Innovationen. Sie machten sich Gedanken über echte Probleme im Alltag, ließen ihren Ideen freien Lauf, überlegten, wer ihre Kunden sein könnten und was ihre Idee einzigartig macht. Aus ersten losen Gedanken wurden im Laufe des Tages tragfähige Geschäftskonzepte – mit Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal und einer klaren Vorstellung davon, wie man das eigene Produkt an die Frau oder den Mann bringt.
Der Höhepunkt des Tages war der abschließende Pitch: Voller Stolz und mit spürbarer Nervosität, aber auch großer Begeisterung präsentierten die Teams ihre Ideen vor einer echten, externen Jury. Herr Wolkober, Herr Winterstein und Frau Knödler – erfahrene Vertreter aus unterschiedlichen wirtschaftlichen Branchen – nahmen sich die Zeit, den jungen Gründerinnen und Gründern zuzuhören, kritische Fragen zu stellen und wertvolles Feedback zu geben. Für viele Schülerinnen und Schüler war es das erste Mal, dass sie eine eigene Idee vor einem „echten“ Fachpublikum vertreten durften – eine Erfahrung, die man ihnen sichtlich anmerkte.
Besonders eindrücklich war, wie ernsthaft und engagiert sich die Jugendlichen den Herausforderungen unserer Zeit gestellt haben. Sie haben gezeigt, dass sie nicht nur Probleme erkennen, sondern auch bereit sind, mit eigenen Ideen Lösungen dafür zu entwickeln.
Für die kreativste Geschäftsidee wurde ein Team ausgezeichnet, das Bildung in eine spielerische Welt verpackt hat: Am Beispiel des Geschichtsunterrichts führt ein roter Faden entlang des Bildungsplanes, während Spielerinnen und Spieler unterwegs zusätzliche Hintergrundinfos entdecken können. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte eine Idee, die den Fussball mithilfe von KI für Menschen mit Sehbehinderung zugänglicher macht. Den Tagessieg sicherte sich schließlich ein Team mit dem Konzept einer KI-gestützten Brille, die Menschen mit unterschiedlichen Handicaps im Alltag unterstützt und beispielsweise Menschen mit Demenz durch arnungen vor kritischen Alltagssituationen schützt.
Die FES bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz und ihre Offenheit, bei den Betreuerinnen für die engagierte Begleitung durch den Tag sowie bei unseren drei externen Juroren für ihre Zeit und ihr wertvolles Feedback.



